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Läuffer und Stolz gewinnen Minitriathlon PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 8. Juli 2010

Zusammen mit den zwei befreundeten Turnvereinen aus Galgenen und Buttikon-Schübelbach absolvierten die Reichenburger den Dreikampf - Schwimmen (200 Meter), Radfahren (8 Kilometer) und Laufen (2,5 Kilometer).  Und so heissen die Schnellsten des 21. Reichenburger Minitriathlons Ausgabe 2010: Bruno Stolz bei den Männern und Jolanda Läuffer bei den Frauen. Während Jolanda Läuffer locker und leicht das Ziel als Erste erreichte, musste Stolz um den Sieg noch bangen, denn Simon Schmid setzte auf der Laufstrecke zu einer fulminanten Aufholjagd an.

Mit zwei Minuten Vorgabe schickte Rennleiter Michael Kistler die Frauen ins Wasser. Ehe dann die Männer sich in das kühlende Nass des Hirschlensees stürzten. Sofort setzte sich Jan Freuler an die Spitze. Freuler stieg als Erster in die Rennvelohose. Als Zweiter traf der Präsident Nicolas Keller in der Wechselzone ein. Auf der dritten Position begab sich Bruno Stolz zum Fahrrad. Die nächsten Verfolger hiessen Samuel Kistler, Patrick Tribelhorn und Nicolas Rast.

Freuler mit der schnellsten Radzeit
Auf dem Velo ist Jan Freuler eine Macht. Der 18-Jährige setzt seit dieser Saison voll auf den Radsport. Erste Erfolge lassen sich, 16. Rang im Zeitfahren an der Junioren-Schweizer-Meisterschaft in Kriegstetten SO, schon vorweisen. So war es nicht erstaunlich, dass Freuler die schnellste Radzeit fuhr und als Führender zum Laufen wechselte. Bruno Stolz blieb auf dem Velo in Blickkontakt mit dem Leader. Dank eines Blitzwechsels von Veloschuhen in die Laufschuhe nahm Stolz mit zirka 30 Sekunden Rückstand die Verfolgung auf. Nach etwa einem Kilometer war es um Freuler geschehen. Stolz holte ihn ein und schaffte gleich eine Lücke. Doch Freuler liess sich nicht beeindrucken. Er kämpfte für sein Ziel, das er so formulierte: "Ich will heuer unbedingt aufs Podest.“ Letztes Jahr war Freuler ebenfalls bis zum Laufen auf Medaillenkurs, ehe er noch drei Konkurrenten vorbei lassen musste. Nun drohte ihm von hinten schon wieder das gleiche Schicksal.

Sturmlauf von Schmid
Zunächst war Freulers erster Verfolger Patrick Tribelhorn. Plötzlich war dieser selbst ein Gejagter, denn Simon Schmid zog an ihm vorbei. Mittelstreckler Schmid stürmte bis auf die zweite Position vor. Nun realisierte Stolz, dass er wohl sein Tempo erhöhen muss. Die Frage stellte sich, ob es auch seine Beine konnten? Ja, sie konnten es. Stolz mobilisierte seine letzten Kräfte. Immer wieder blickte er nervös nach hinten: Wo war Schmid? Schmid kam nochmals bedrohlich ran. Doch nicht ganz. Stolz rettete 15 Sekunden ins Ziel und entschied den 21. Minitriathlon für sich. Er sagte: „Ich wollte eigentlich nicht so leiden. Doch Simon Schmid zwang mich dazu.“ Dramatisch spitzte sich auch der Kampf um den letzten Podestplatz zu. Berglaufspezialist Patrick Tribelhorn kam Jan Freuler immer näher und näher. Der angestrebte Podestplatz des Jung-Velorennfahrers war akut in Gefahr. Das wäre bitter, wenn Freuler erneut vom dritten Rang verdrängt würde. Doch Happy-End für Jan Freuler: Schliesslich rettete er seinen Podestplatz hauchdünn – um eine Sekunde - ins Ziel.

Läuffer schneller als das halbe Männerfeld
Ganz eindeutig weniger verbissen spielte sich zu Beginn der Wettbewerb bei den Frauen ab. Beim Schwimmen war das Feld noch zusammen. Frau plauderte munter drauf los. Doch dann packte Jolanda Läuffer doch noch der Ehrgeiz. Die Hälfte des Männerfeldes musste dran glauben und musste sich beugen. Läuffer hätte sich bei den Männern auf den siebten Rang klassiert. Damit übertraf die Ironwoman-Erprobte die Vorjahressiegerzeit von Denise Mächler um fast vier Minuten. Äusserst spannend verlief der Kampf um Platz zwei. Die beiden Geschwister Petra und Tanja Mächler schenkten sich nichts und lieferten sich ein Foto-Finish. Auf gleicher Höhe überquerten die beiden talentierten TSV-Galgenen-Geräteturnerinnen die Ziellinie. Nach der Rangverkündigung stieg die After-Race-Party mit Kultstatus, die nochmals das Adrenalin durch die Adern schiessen liess.

Es war ein gelungener Anlass. Die zahlreichen Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen wie auch unfallfreien Ablauf. Das Zielgelände "Rümli" war einfach der Hammer. Einen ganz herzlichen Dank an alle, die zum erfolgreichen Gelingen dieses sportlichen wie auch geselligen Events beigetragen haben. 

Rangliste – Männer: 1. Bruno Stolz, TV Reichenburg, 30.25; 2. Simon Schmid, TSV Galgenen, 30.40; 3. Jan Freuler, TV Reichenburg, 31.00; 4. Patrick Tribelhorn, TV Reichenburg, 31.01; 5. Nicolas Rast, TV Reichenburg, 33.50; 6. René Kistler, TV Reichenburg, 33.52; 7. Sämi Diethelm, TV Buttikon-Schübelbach, 35.09; 8. Ivo Rüegg, TV Reichenburg, 35.26; 9. Samuel Kistler, TV Reichenburg, 35.46; 10. Luca Farisè, TV Reichenburg, 36.12; 11. Christoph Schmucki, TV Reichenburg, 36.46; 12. Reto Schönbächler, TV Reichenburg, 38.42; 13. Nicolas Keller, TV Reichenburg, 38.48; 14. Andi Bäggli, TSV Galgenen, 39.17; 15. Urs Wallimann, TV Buttikon-Schübelbach, 41.25; 16. Michael Bruhin, TV Buttikon-Schübelbach, 43.47; 16. Markus Rast, TV Reichenburg, 43.47. Rangliste – Frauen: 1. Jolanda Läuffer, TSV Galgenen, 34.20; 2. Petra Mächler, TSV Galgenen, 43.47; 2. Tanja Mächler, TSV Galgenen, 43.47.

 


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